Siemens hat sich dem Klimaschutz verpflichtet und investiert jährlich über zwei Milliarden EUR in die entsprechende Forschung und Entwicklung. Die Aktivitäten schließen auch die eigenen Immobilien ein. Ein erstes Renovierungsprojekt hat SRE kürzlich am Standort München-Perlach in Angriff genommen: Das Siemens-Gebäude stammt aus den 1970er-Jahren und wurde im Rahmen des Projekts Natural Resources Management (NRM) energetisch optimiert. Dadurch sanken der Energiebedarf für Heizung um 34 Prozent und der Jahresstrombedarf um 15 Prozent. Für die Mieter bedeutet dies eine jährliche Einsparung von knapp 100.000 EUR. Das Gebäude trägt seit Neuestem das „GreenBuilding“-Label, eine Zertifizierung der Europäischen Kommission. SRE ist damit Partner des Europäischen GreenBuilding-Programms, das die Deutsche Energie-Agentur (Dena) koordiniert. Nach Angaben der Dena entfallen europaweit nahezu 40 Prozent des Endenergieverbrauchs auf Gebäude. Dabei sind Energieeinsparpotenziale von 30 Prozent keine Seltenheit.

Für die Senkung des Energiebedarfs erhielt dieses Gebäude des Siemens-Standorts in München-Perlach die „GreenBuilding“-Zertifizierung der Europäischen Union.
Siemens Real Estate entwickelt innovative Konzepte und Programme mit dem Ziel, die konzerneigenen ImmoÂbilien bereits im Vorfeld möglichst umweltfreundlich, ergonomisch und kostengünstig zu gestalten. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus einer Immobilie einbezogen. Das beginnt bei der Bedarfsanalyse und KonzepÂtion, setzt sich in der Planung fort und reicht bis zu Errichtung, Betrieb und auch Abriss. Siemens Real ÂEstate optimiert den Ressourceneinsatz rund um die Immobilie. Das bedeutet beispielsweise, dass wir nicht benötigte Flächen abbauen.
Siemens Real Estate unterstützt Siemens zudem bei der Gewinnung weltweiter Absatzmärkte mit einer Âangepassten Immobilienstrategie und intelligenten Standortkonzepten vor Ort. Auf diese Weise bereitet SRE das Feld für das Operative Geschäft und schafft die Infrastruktur für das weltweite Wachstum der ÂSiemens-Bereiche. Zum Beispiel in China: Das dortige hohe Umsatzwachstum wird von einer passenden Regionalisierungsstrategie unterstützt. Dies gilt auch für Indien: Ein beschleunigtes wirtschaftliches Wachstum führte bei Siemens Indien nicht nur zu einem erheblichen Zuwachs bei Umsatz und Mitarbeitern, sondern auch beim Bedarf an Flächen.
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