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Neue Ausgabe von "Pictures of the Future"

23.Oktober 2007 |   Bei Siemens entstehen komplette Züge im Computer. Das Unternehmen arbeitet mit einer rein virtuellen Produkt- und Produktionsentwicklung nahezu papierlos und verkürzt damit die Fertigungsvorbereitung und die Montage der Fahrzeuge. Gleichzeitig erhöht es deren Qualität – bei niedrigeren Entwicklungskosten. Wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future in der aktuellen Ausgabe berichtet, benötigt Siemens für die Planung und Fertigung eines Hochgeschwindigkeitszuges statt drei nur noch rund zwei Jahre.
Design, Planung und Fertigung in der digitalen Welt sowie die Einbindung von Lieferanten und Kunden gewinnen in Zukunft immer mehr an Bedeutung, weil so die Produktion maßgeschneidert und effizienter wird. Bei Siemens Transportation Systems (TS) verläuft die komplette Zugkonstruktion bereits heute in einer durchgängigen 3D-CAD-Prozesskette. Von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zur Produktionsvorbereitung, Fertigung und Montage wird „virtuell“ gearbeitet und die Ergebnisse werden über ein einheitliches Produktdaten-Management-System allen Konstrukteuren der verschiedenen Entwicklungsstufen zur Verfügung gestellt.

Fusion von virtueller mit realer Produktionswelt

In der Vision der intelligenten Fabrik arbeiten alle Beteiligten in einer virtuellen Welt zusammen. Die Kooperation umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts entlang der ganzen Wertschöpfungskette, noch bevor an einer einzigen Schraube in der realen Welt gedreht wird. So kann man die Produkte und ihre Fertigungsprozesse von Anfang an optimieren – auch im Hinblick auf ihre Umweltauswirkungen. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Pictures of the Future, wie Produkte und sogar ganze Anlagen am Computer entworfen, gebaut, simuliert und getestet werden – beispielsweise Hochgeschwindigkeitszüge, Gepäckförderanlagen oder Strahlentherapiezentren zur Krebsbekämpfung. Das Magazin berichtet erstmals über die technischen Innovationen der 2007 zugekauften Firma UGS, einem führenden Anbieter von Software für den gesamten Produktlebenszyklus. Mit einem Produkt von UGS wurde etwa das am Markt sehr erfolgreiche kleine Düsenflugzeug Eclipse komplett am Computer entworfen – vom Design des Rumpfs und der Triebwerke bis hinunter zur letzten Niete und den Details der Fertigungsverfahren.

 

Neue Materialien helfen bei der CO2-Reduktion

Die Materialwissenschaft besitzt großes Potenzial bei der Reduktion von Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids und anderer Schadstoffe. Pictures of the Future beantwortet die drängende Frage, wie wir den steigenden Bedarf an Energie decken können und dabei zugleich die Auswirkungen auf Klima und Umwelt möglichst gering halten. Neue Werkstoffe erhöhen die Effizienz von Kraftwerken, halten die Luft rein und das Wasser sauber. Je kleiner die Partikel werden, desto wirksamer bekämpfen sie etwa Schadstoffe wie Ozon – und entlasten so die Umwelt. Die Material-Palette umfasst nanometer-dünne Beschichtungen riesiger Gasturbinen, hocheffiziente Lichtquellen, schadstofffreie Leiterplatten oder Biokunststoffe sowie Verfahren, 52 Meter lange Rotorblätter für Windparks auf hoher See in einem Stück zu fertigen, um sie besonders robust zu machen. Pictures of the Future berichtet auch über die Material- und Nanoanalytik, die bei Siemens Corporate Technology eine lange Tradition hat.

 

Kommunikation prägt zunehmend unser Leben

Informations- und Kommunikationstechnik ist eine der wichtigsten Querschnittstechnologien. Sie durchzieht alle Bereiche unseres Lebens, ob im Zuhause oder in der Arbeit, ob am Schreibtisch oder in der Fabrik. Zunehmende Datenraten und eine immer stärkere Vernetzung ermöglichen in Zukunft völlig neue Anwendungen – vor allem auf mobilen Geräten, die in einigen Jahren fast alle ständig mit dem Internet verbunden sein werden. Pictures of the Future beschreibt, wie die Technik neue Möglichkeiten des sozialen Austauschs und der Zusammenarbeit schafft. Eine der größten Herausforderungen ist dabei, die Geräte so benutzerfreundlich wie möglich zu machen, wie der Strategiechef von Nokia, Jarkko Sairanen, im Interview erklärt. Das Magazin stellt zudem die interessantesten Entwicklungen von Nokia Siemens Networks vor, mit denen sich das Joint Venture am Markt behaupten will. Die Schwerpunkte heißen mobiles Wimax, Übertragung von einem Gigabit über die Luft und optische Datenübertragung von 100 Gigabit pro Sekunde im Festnetz.

 
 
 
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Reference Number: IN 2007.10.3d

Ansprechpartner:

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Herr Dr. Norbert Aschenbrenner

Tel: +49 (89) 636-33438
Fax: +49 (89) 636-35292

norbert.aschenbrenner@siemens.com

 

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norbert.aschenbrenner@siemens.com