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Stärkste Windturbine: Rotorblätter in einem Guss

01.November 2007 |   In dem patentierten Integral-Blade-Verfahren stellt Siemens Wind Power im dänischen Brande seine bis zu 52 Meter langen und etwa zwölf Tonnen schweren Rotorblätter ohne Klebstoffe und Chemikalien her. Hauptbestandteil ist Fiberglas, ein glasfaserverstärkter Kunststoff, der im Gegensatz zum sonst beim Flügelbau verwendeten PVC wiederverwertbar ist und somit kein Abfallproblem darstellt. Darüber hinaus besitzt der nahtlose Flügel eine bisher unbekannte Robustheit, die vor allem beim Einsatz auf offenem Meer, in so genannten Offshore-Anlagen zur Geltung kommt: Während seiner Lebensdauer hält der Flügel sogar orkanartige Winde aus. In Zukunft sollen die Rotorblätter sogar 60 Meter lang sein und noch leistungsstärkere Turbinen antreiben.

Die stärkste Siemens-Windturbine leistet mit 3,6 Megawatt (MW) 1,3 MW mehr als das bisher größte Modell – und das 100-fache der ersten Windturbine vor 25 Jahren. Kürzlich hat Siemens vor der Bucht von Liverpool den ersten Offshore-Park mit 3,6 MW-Turbinen und einer Gesamtleistung von 90 MW installiert – in nur anderthalb Monaten. Ab Ende 2007 versorgt die Windfarm Burbo über 80.000 Haushalte mit sauberer Elektrizität. Insgesamt wird Siemens im Jahr 2007 genügend Windkraftanlagen aufstellen, um vier Milliarden Kilowatt-Stunden im Jahr produzieren – etwa zwölf Prozent des Elektrizitätsbedarfes von Dänemark. Heute ist Siemens weltweit führend im Offshore-Geschäft, bei steigender Windenergie-Nachfrage: Allein um das Interesse an der regenerativen Energie in den USA decken zu können, eröffnete Wind Power erst im September in Fort Madison im Bundesstaat Iowa auf 30.000 Quadratmetern eine Rotorblattfabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 600 Flügeln.

 
 
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Reference Number: IN 2007.10.5d

Ansprechpartner:

Siemens Technikkommunikation
Herr Dr. Norbert Aschenbrenner

Tel: +49 (89) 636-33438
Fax: +49 (89) 636-35292

norbert.aschenbrenner@siemens.com

 
 
 

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