Die Digitale Fabrik
auf den Punkt ...
▄ Innovations- und Designzyklen werden kürzer. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen Unternehmen schneller und flexibler produzieren. Die Digitalisierung aller Daten einer Fabrik ermöglicht einen höheren Grad an Modularisierung und Automatisierung
▄ Die Digitale Fabrik beinhaltet ein beliebig skalierbares geometrisches Abbild der Fabrik. Fertigungsstraßen, Werkzeugmaschinen und Produkte sind in bewegten 3D-Echtzeitbildern darstellbar. Die gesamte Planung erfolgt dann in virtuellen Welten
▄ In Simulationen können Prozesse durchgespielt und optimiert werden. Alle Beteiligten, auch Zulieferer und Kunden, gewinnen schon vor Produktionsbeginn detaillierte Einblicke. Zeitraubende Fehlplanungen entfallen, oft auch der Bau von Prototypen, was enorme Einsparungen bringt
▄ Siemens arbeitet auf allen Ebenen an der Umsetzung der digitalen Fabrik. Zur durchgehenden Vernetzung müssen die Software-Werkzeuge noch standardisiert werden
▄ Per Internet werden Fabriken oder Maschinen gesteuert, optimiert oder gewartet. Für die Wartung entwickeln Siemens-Forscher in Princeton ein sprachgesteuertes System, das eine qualifizierte Online-Hilfe bietet
▄ Wachsende Rechenleistung ermöglicht Maschinen, Sensoren und Aktoren immer komplexere Funktionen. Diese dezentrale Intelligenz erhöht im Zusammenspiel mit eingebetteter Software die Flexibilität in der Produktion. Zur Optimierung dienen auch Neuronale Netze
▄ Ein Schlüsselelement in Produktion und Logistik sind Transponder. Diese Halbleiterchips haben Warendaten gespeichert, die zur Steuerung von Fertigungsstraßen dienen. Künftig könnten Transponder aus Kunststoffen mit simplen Drucktechniken wesentlich billiger hergestellt werden
▄ In der chemischen Industrie bahnt sich durch Mikroreaktionstechnik mit automatisierter Steuerung ein Wandel hin zur Fab-on-the-Chip an. Siemens entwickelt geeignete Sensoren
Siemens AG
Wolf-Eckhart Bulst, CT PS 7
wolf-eckhart.bulst@siemens.comWolfgang Friedrich, A&D
wolfgang.friedrich@siemens.comInga Leipprand, A&D
inga.leipprand@siemens.comDr. Bernhard Nottbeck, CT PP
bernhard.nottbeck@siemens.comProf. Dr. Bernd Schürmann, CT IC 4
schuermann@siemens.comDr. Arno Steckenborn, CT MM 5
arno.steckenborn@siemens.comHeinrich Stricker, A&D
heinrich.stricker@siemens.comDr. Hanno Walischewski, L&A hanno.walischewski@siemens.com
Dr. Emmerich Schiller, DaimlerChrysler
emmerich.schiller@daimlerchrysler.com
Prof. Dr. Engelbert Westkämper
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
wke@ipa.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung:
www.ipa.fhg.de
Totally Integrated Power: www.ad.siemens.de/tip
Totally Integrated Automation: www.ad.siemens.de/tia
Arvika: www.arvika.de
Arvika Mikroreaktionstechnik:
www.siemens-axiva.de/ipd/ipd_komp_chvt_mikro.asp
Institut für Mikrotechnik, Mainz: www.imm-mainz.de
Miniaturisierung und Nanotechnik: www.smalltimes.com
wt Werkstattstechnik online, Fabrikplanung, 4/2002, Springer VDI Verlag