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Pictures of the Future    Frühjahr 2006

Elektromaschinen

auf den Punkt ...

▄ Motoren werden immer leistungsfähiger und bestehen aus weniger oder kostengünstigerem Material, was die Bauweise verkleinert. Siemens hat Elektromotoren entwickelt, die bei gleicher Größe mehr als das doppelte Drehmoment haben. Kombinationsantriebe rotieren und führen gleichzeitig eine lineare Bewegung aus. Ein neuer Motor, der in Schiffen als Generator eingesetzt werden soll, arbeitet mit supraleitenden Spulen, was besonders viel Platz spart   mehr unter Trends und Supraleitender Generator

▄ Die Bandbreite bei Antrieben ist groß: Von Spezialanfertigungen gibt es wenige Exemplare, andere haben Stückzahlen von mehr als einer Million pro Jahr. Die Leistung reicht von einigen Watt bis zu 100 MW; Generatoren in Kraftwerken erreichen 1000 MW. Die Drehzahlen reichen von einigen wenigen Umdrehungen pro Minute bis zu 15 000 min-1   mehr

▄ Siemens verstärkte sich durch den Zukauf des deutschen Getriebe- und Antriebsherstellers Flender und des US-Unternehmens Robicon, das auf Umrichter für große Antriebe für die Öl-, Gas- und Wasserindustrie spezialisiert ist   mehr

▄ Siemens setzt auf ein nahtloses Ineinandergreifen aller Komponenten eines Antriebsstrangs, der aus Energieversorgung, Motor, Umrichter, Getriebe und Bremsen besteht. Bei A&D heißt dieses Konzept Totally Integrated Automation (TIA) – Plug and Play übertragen auf die Industriewelt. Im Systemprüfhaus werden Großantriebe vor der Auslieferung auf Herz und Nieren getestet   
mehr unter Trends und Motorentestcenter

▄ Drehzahlveränderbare Antriebe arbeiten mit einem Frequenzumrichter. Der Vorteil: Die Drehzahl des Motors ist unabhängig von der Netzfrequenz, was je nach Anlage eine Energieeinsparung zwischen 30 bis 50 % bringt. Die Umstellung auf Umrichterbetrieb amortisiert sich in maximal zwei Jahren
mehr unter Trends und Energieeffizienz

▄ Siemens entwickelt spezielle Leistungselektronik für Hybridfahrzeuge, testet ein elektronisches Getriebe und baut zu Demonstrationszwecken ein Sportcoupé mit Hybridantrieb. Für Hochgeschwindigkeitszüge gibt es das Velaro-Konzept von Siemens. Für den Nahverkehr entwickelt Siemens einen Direktantrieb, der effizienter, kleiner und langlebiger ist   
mehr unter Fahrzeugtechnik und Schienenverkehr

▄ Siemens-Forscher entwickeln alternative Antriebe mit Piezo-Keramik, Kunststoffen und Nickel-Titan-Legierungen. Unter Spannung oder bei Temperaturschwankungen ändern diese Materialien steuerbar ihre Form
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