Im Museum der Zukunft werden Besucher mit hauchdünnen Datenhandschuhen, 3D-Datenbrillen und persönlichen Navigationsgeräten ausgerüstet. Damit können sie die Ausstellung in einer Weise "begreifen", die es so noch nie gegeben hat. Möglich macht dies eine Software, die größtenteils bereits existiert
Siemens ist eines der größten Software-Häuser der Welt. Etwa 30 000 Forscher und Entwickler arbeiten an den Progammen der Zukunft: Software wird künftig allgegenwärtig sein, stark vernetzt und benutzerfreundlich und sie wird sich teilweise sogar selbst optimieren können
Da die Aufgaben für Software immer anspruchsvoller werden, wandeln sich auch die zugrunde liegenden Programmiermethoden. Das Ziel: anpassungsfähige Softwarearchitekturen aus wieder verwendbaren und optimal zusammenpassenden Komponenten
Bürocomputer bekommen regelmäßig Software-Updates – aber Industriesteuerungen müssen von Anfang an tadellos funktionieren. Siemens stellt sich der Herausforderung und erforscht Wege zur sicheren und zuverlässigen Software
Das weltweite Marktvolumen für Software wird bis 2008 auf etwa 260 Mrd. US-$ steigen. Und dies ist nur das Volumen für vorkonfektionierte Software-Pakete – dazu kommt noch ein weit größerer Anteil: die Software, die von Unternehmen selbst erstellt wird
Bei Siemens sorgen strenge Qualitätskontrollen der Entwicklungsprozesse und automatische Tests dafür, dass Software zuverlässig funktioniert und die Entwicklungskosten im Rahmen bleiben
Schon lange träumen Forscher vom Pervasive Computing, bei dem beliebige Alltagsgegenstände unsere Bedürfnisse erkennen und intelligent agieren können. Geeignete Hardware ist schon vorhanden, was jetzt benötigt wird, sind neue Software und übergreifende Standards
Globale Software-Entwicklung hat spezielle Herausforderungen – das zeigen die Siemens-Projekte für eine neue Krankenhaus-Software und eine Multimediaplattform für Handys
Standards sind der Schlüssel, um die Kosten für die Entwicklung von Software drastisch zu senken und zugleich sehr effizient neue Lösungen zu entwickeln – ob im Auto oder im intelligenten Heim von morgen
Interview mit Michael Cusumano, Professor an der Sloan School of Management am MIT, weltbekannter Experte für das Management von Software und Autor von Büchern wie Microsoft Secrets, Competing on Internet Time und The Business of Software
Software-Erfindungen sind heute ebenso wichtig wie Hardware-Innovationen. Doch bei Software-Patenten gibt es gravierende Unterschiede in der Rechtsprechung in Europa und den USA