Mit dem Verfahren der "Pictures of the Future" blickt Siemens weit in die Zukunft, je nach Arbeitsgebiet zehn, 20 oder auch 30 Jahre voraus. Das Ziel: viel versprechende Technologien zu identifizieren sowie künftige Kundenwünsche und neue Geschäfts-möglichkeiten aufzuspüren. Das Ergebnis: ein konsistentes Bild der Welt von morgen. Hier die wesentlichen Zukunftstrends

Das Informationszeitalter hat begonnen - Wissen wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor, das Internet zum ständig verfügbaren Wissenspool der Menschheit. Die Industrie setzt auf Echtzeit-Kommunikation. Multimedia-fähige Mobilgeräte, Roboter und digitale Assistenten erleichtern Alltag und Berufsleben. mehr

Die Herausforderung im Jahr 2030: Acht Milliarden Menschen mit Wärme und Strom versorgen - und zugleich Ressourcen und Umwelt schonen. Doch Lösungen sind in Sicht: effizientere Kraftwerke und solche ohne Schadstoff- und CO2-Emissionen. Erneuerbare Energien wie die Erdwärme. Synthetische Kraftstoffe aus Erdgas und Kohle. Und natürlich intelligente Ideen zum Energiesparen. mehr

Industrielle Massenfertigung ist ein Auslaufprodukt. Im Trend: individuell angefertigte Waren und eine durchgängige Vernetzung von der Bestellung bis zur Lieferung. Entwicklung und Tests erfolgen immer mehr am Computer - oft zusammen mit Kunden und rund um den Globus. Automatisierung, Roboter und intelligente Etiketten bestimmen die Fertigungs- und Logistikprozesse. mehr

Mobil zu sein, ist nicht nur ein Bedürfnis der Industrie-nationen - auch in Schwellenländern wachsen Personen- und Gütertransport rasant. Das Auto der Zukunft tankt neben Treibstoff auch Software und warnt den Fahrer selbstständig vor Gefahren und Staus - Sensoren und Kommunikationsnetze machen's möglich. Smartcards zum Bezahlen und stets aktuelle Reiseinformationen erhöhen den Komfort im Nahverkehr. mehr

Das Alter der Menschen steigt, doch leider auch die Gesundheitskosten. Qualität erhöhen und Kosten senken heißt die Devise: Digital vernetzte Kliniken, Telemedizin und Computerhilfe sparen Geld und verbessern die Behandlung. Neue Techniken - etwa die molekulare Bildgebung - erkennen Krankheiten frühzeitig. Ganze Diagnostiklabore finden auf winzigen Biochips Platz. mehr

Die Bedeutung von Dienstleistungen wächst, insbesondere personalisierte Services, die sich am Nutzer orientieren, indem sie etwa Tarife maßschneidern und den Umgang mit Technik erleichtern. Virtuelle Assistenten sammeln Informa-tionen im Internet. Intelligente Kameras und biometrische Systeme gewährleisten eine höhere Sicherheit. mehr

Werkstoffe lassen sich künftig auf atomarer Basis maßschneidern: Die Nanotechnik ermöglicht neue Oberflächen, bessere Displays und schnellere Rechner. Bioengineering schlägt die Brücke zwischen Biologie und Technik, und dank Adaptronik können sich Werkstoffe geänderten Umgebungsbedingungen anpassen.. mehr