Globalisierung, Individualisierung, Mobilität und Selbstorganisation sind die bestimmenden Trends auf dem Gebiet der Information und Kommunikation. Die Geschäftsprozesse erfordern die Echtzeit-Verfügbarkeit von Informationen und eine durchgängige Sicherheitsphilosophie. Alle Alltagsgegenstände werden künftig kommunikationsfähig - um den Komfort für den Nutzer zu steigern und seinen Bedürfnissen bezüglich Design und Emotion entgegenzukommen. Unterhaltung und Kommunikation wachsen zusammen, und die Anwendungen sind von überall und zu jeder Zeit zugänglich - etwa über Mobilgeräte mit intuitiven Benutzeroberflächen.


1+2 Staubsauger kommunizieren miteinander und mit anderen Robotern, wie die Arbeit am besten zu erledigen ist, etwa wo Hindernisse stehen oder welcher Mülleimer geleert werden muss.
3 Kontextabhängige Umgebung: Auf ein Signal des Rollstuhls verwandelt sich die Treppe in eine Rampe.
4 Gesundheitsmonitor im Knauf des Gehstocks: Sensoren am Körper überwachen wichtige Lebensfunktionen. Ein Warnsignal ertönt bei Gefahr, und über einen SOS-Button kann Hilfe angefordert werden.



5 Real-Time-Unternehmen: Produkte lassen sich künftig über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg verfolgen. Zu jedem Zeitpunkt stehen umfassende Informationen über alle Aktivitäten einer Firma zur Verfügung, die in Echtzeit an die jeweils richtige Person weitergeleitet werden.
6 Daten über Verkaufszahlen und Serviceleistungen werden stündlich an die Zentrale (5) geschickt.
7 Dasselbe gilt für die Daten aus dem Warenlager sowie die Auslieferungen, die per Satellit verfolgt werden.
8 Automatische Entscheidungshilfen bieten den Managern (11, 12), wo immer sie gerade sind, Unterstützung, zum Beispiel bei Produktionsunterbrechungen oder Absatzprognosen.
9 Ein Koordinator wird bei einer Notsituation zugeschaltet, um die verschiedenen Aktionsmöglichkeiten zu beurteilen.




10 Die Fahrzeuge von morgen besitzen nicht nur Sensoren, Navigationssysteme und Kommunikationseinrichtungen für ihre Insassen, sondern sie tauschen auch mit anderen Autos selbstständig Daten aus, um Unfälle und Staus zu verhindern.
11 Der Manager auf dem Rücksitz des Autos bekommt eine Nachricht vom Computersystem seiner Zentrale (8). Die vorgeschlagenen Entscheidungshilfen werden auf einen Schirm projiziert.
12 Mobile Konferenz: Mit dem zweiten Experten, der im Café sitzt, wird via Headset eine Videokonferenz geschaltet. Eine kleine Kamera schickt sein Bild an (11) und (9). Im Gegenzug zeigt sein flexibler Bildschirm die Informationen, die ihm seine Partner in Echtzeit schicken.
13 Satelliten liefern Ortsdaten von Autos oder Personen und bieten Kommunikationsmöglichkeiten auch in abgelegenen Gebieten (14).



15 Die junge Frau auf dem Balkon spielt das neueste Action-Spiel gegen einen Mitspieler (17) im Café. Ein virtueller Spieleassistent hilft ihr dabei.
16 Video-on-demand: Zu Hause verfolgt ein anderer Mann den Film zum Action-Spiel auf seinem großem Wandbildschirm. Das Angebot, am Spiel von (15) und (17) teilzunehmen, lehnt er ab, weil er zuerst noch seine eingetroffenen Video-Mails (links auf dem Schirm) checken will.
17 Virtual Reality: Der Cafébesucher nimmt per VR-Brille und 3D-Joysticks am Action-Spiel gegen (15) teil.


18 Multimedia Messaging: Ein Vater betrachtet Urlaubsimpressionen, die seine Tochter gerade aus Neuseeland schickt.
19+20 Die elektronische Speisekarte: Bestellungen werden dem Ober direkt auf seinen PDA (personal digital assistant) übermittelt.
21 Mobilgeräte der Zukunft könnten beispielsweise über Änderungen der Hautoberfläche oder der Stimme Emotionen ihrer Benutzer erspüren und darauf reagieren - indem sie etwa entsprechende Essensvorschläge machen.
22 Personal Travel Service: Software-Agenten suchen selbstständig die besten Reiseverbindungen und Hotels
Mr.
Ulrich
Eberl
Wittelsbacherplatz 2
80333
München
Tel: +49 (89) 636-33246
Fax: +49 (89) 636-35292
Dr.
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