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Trendsetter bei Innovationen

Eines der wichtigsten Elemente der Geschäftsstrategie von Siemens sind seit jeher Innovationen. Innovationen helfen Kosten zu senken, den Umsatz zu steigern und höhere Renditen zu realisieren. Zudem gilt: Wer heute nicht zur richtigen Zeit mit einem neuen Produkt am Markt erscheint, wird härter bestraft als je zuvor. Doch wie kommt man zu neuen Lösungen, und lassen sich Innovationen überhaupt strategisch planen?

"Der frühe Vogel fängt den Wurm…" heißt ein bekanntes Sprichwort. Dass dieses Rezept auch ins Verderben führen kann, zeigt der Nachsatz: "…aber die zweite Maus bekommt den Käse" - dann nämlich, wenn der erste Nager zwar schneller war, aber nun in der Mausefalle zappelt. Auf die Welt der Unternehmen übertragen, sind beides Innovationsstrategien, die Erfolg versprechen, wenn sie konsequent durchgehalten werden. Die erste Vorgehensweise ist die des "First Movers", einer hoch innovativen, schnell agierenden Firma, die als erste mit einer neuen Technologie, einer neuen Anwendung oder einem neuen Geschäftsmodell auf den Markt drängt. Firmen wie Apple oder Amazon gehören zu den First Movern. Auf die zweite Strategie setzt der "Fast Follower", der einen Großteil der hohen und riskanten Anfangskosten für Forschung und Entwicklung und der Markteintrittskosten vermeidet, dafür aber durch Preis, Qualität oder Service überzeugt - wie es etwa der Computerhändler Dell tut.

Doch es gibt noch eine dritte Innovationsstrategie, die des "Trendsetters". Das sind die Unternehmen, die es schaffen, eine neue Technologie, einen de-facto-Standard oder ein unverzichtbares Feature am Markt durchzusetzen - aufs obige Bild übertragen kontrollieren sie sowohl die Wurmlöcher wie die Mausefallen, was hohe Renditen verspricht. Dazu müssen sie eine starke Technologieposition besitzen - vor allem bei den so genannten Schlüssel- und Schrittmachertechnologien, die die Wettbewerbsvorteile von heute und morgen bestimmen, aber auch bei den disruptiven Technologien, die künftige Marktrevolutionen verursachen können. Darüber hinaus müssen die Trendsetter ihre F&E-Aktivitäten sehr eng mit ihrer Geschäftsstrategie verzahnen, und sie brauchen wichtige Schlüsselpatente. IBM, Microsoft und Intel gehören in diese Gruppe, aber auch für Siemens ist es die Strategie der Wahl. Unser Ziel ist es, in möglichst vielen Geschäftsfeldern Trendsetter zu sein.

 
 
 
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Kontakt

Siemens Technology Press and Innovation Communications:

Herr Dr. Ulrich Eberl

Tel: +49 89 636-33246
Fax: +49 89 636-35292

ulrich.eberl@siemens.com

 

Frau Ulrike Zechbauer
Wittelsbacherplatz 2
80333  München

Tel: +49 89 636-34837
Fax: +49 89 636-35292

ulrike.zechbauer@siemens.com

 

Herr Dr. Norbert Aschenbrenner
Wittelsbacherplatz 2
80333  München
Deutschland

Tel: +49 89 636-33438
Fax: +49 89 636-35292

norbert.aschenbrenner@siemens.com