Skip to Content

www.siemens.com
Siemens AG

Skip over Language Selection

Change language to

Skip over Primary Navigation

Primary Navigation

Skip over secondary navigation

Secondary navigation

Skip over Site Map & Contact

Site Map & Contact

Skip over Search

Gesundheit digital - Assistenzärzte aus Silizium

Die Informationstechnologie hält Einzug in die Medizin und hilft Ärzten dabei, die immer größer werdenden Datenmengen zu bewältigen und relevante Informationen herauszufiltern. Immer genauere Untersuchungsmethoden und -werkzeuge aus der Computerwelt eröffnen in der Medizin völlig neue Möglichkeiten. Direkte Eingriffe in den menschlichen Körper werden zusehends durch hoch auflösende Computerbilder ersetzt. Automatische Bildauswertungen verbessern die Früherkennung von Krankheiten wie Krebs. Die Computertechnik ermöglicht zudem, verschiedene Untersuchungsmethoden schnell und effektiv zu vergleichen. Im Operationssaal helfen computergestützte Werkzeuge, Untersuchungen und Eingriffe genauer auszuführen.

 

Weltweit zugängliche wissensbasierte Datenbanken speichern Untersuchungsergebnisse und bieten Ärzten Entscheidungshilfen bei der Erstellung von Diagnosen. Der Einsatz von vernetzter Software im Gesundheitssystem hilft Verwaltungskosten zu sparen. Bereits im Krankenhaus sind über Funkarmbänder alle relevanten Informationen des Patienten abrufbar. Auf der digitalen Gesundheitskarte sind sämtliche medizinische Daten gespeichert und immer zugriffsbereit

 

Gesundheit digital: Prognosen

Laut einer Studie von Frost & Sullivan (F&S) geben europäische Kliniken jährlich etwa zwei Prozent ihres Gesamtbudgets für Informationstechnik aus. So ist der Markt für Informationstechnik in Krankenhäusern zwischen 2000 und 2004 alleine in Europa von 2,4 auf knapp 3,5 Milliarden Euro angestiegen. So werden in Zukunft rund 80 Prozent der IT-Ausgaben für Systeme für den medizinischen Bereich aufgegeben werden. Auch der Markt für automatische Bildauswertungssysteme (Computer-aided detection, CAD) im Medizinbereich soll bis 2008 jährlich um durchschnittlich 26,5 Prozent wachsen und im Jahr 2008 rund 87,5 Millionen Dollar betragen. Nach F&S steht bei den Ärzten Digitaltechnik, die die Versorgungsqualität der Patienten verbessert, ganz oben auf der Wunschliste.

 
 

Gesundheit digital bei Siemens

Bei der computergestützten Erkennung (Computer-aided Detection, CAD) ist Siemens einer der Pioniere. Mit LungCARE NEV haben die Forscher und Entwickler von Siemens eine spezielle Lösung für die Lokalisierung kleiner Lungenknötchen auf den Markt gebracht. Das System erkennt Knötchen mit Durchmessern von nur drei Millimetern. Software hilft auch bei der Befundung via Ultraschall: Dank neuer Algorithmen lassen sich die Umrisse des schlagenden Herzens automatisch finden und verfolgen.

 

Für Eingriffe am Herzen entwickelte Siemens ein magnetisches Navigationsverfahren, mit dem sich der Katheter per Joystick sicherer und einfacher durch die Herzkranzgefäße steuern lässt. Mit einer neuen Generation von Angiographie-Systemen mit C-Arm beschreitet Siemens neue Wege bei der 3D-Bildgebung während eines Eingriffs, etwa in der Neuroradiologie: der Patienten muss weder in verschiedene Räume transportiert noch umgelagert werden.

Mit dem 7-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) von Siemens lassen sich einzelne lebende Zellen im Gehirn bei der Arbeit beobachten und der Weg biochemischer Moleküle durchs Gehirn verfolgen. Der MRT soll dabei helfen, Krankheiten wie Alzheimer, Epilepsie oder Multiple Sklerose früher und sicherer zu diagnostizieren. Genauere Bilder mit bislang unerreichter Qualität liefert auch ein von Siemens entwickeltes Hybridgerät, eine Kombination aus CT und SPECT. Die Daten beider Untersuchungsmethoden werden zu einem Bild verschmolzen.

 
 
 
 
 

Kontakt

Siemens Technologie - und Innovationskommunikation

Herr Dr. Ulrich Eberl

Tel: +49 (89) 636-33438
Fax: +49 (89) 636-35292

ulrich.eberl@siemens.com

 

Herr Dr. Norbert Aschenbrenner
Wittelsbacherplatz 2
D-80333  München

Tel: +49 (89) 636-33438
Fax: +49 (89) 636-35292

norbert.aschenbrenner@siemens.com