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Bildgebung in der Medizin

Bildgebende Verfahren ermöglichen detaillierte Einblicke in den Körper. Gerade zur Früherkennung von Krankheiten ist das von großem Vorteil: Mit Magnetresonanz- und Computertomographie können Mediziner Veränderungen an inneren Organen, Knochen oder Blutgefäßen erkennen - ohne Eingriff am Patienten. Ultraschallwellen liefern dreidimensionale Bilder vom Kind im Mutterleib und eine virtuelle Darmspiegelung kommt ganz ohne Endoskop aus. In Zukunft sollen alle Geräte und Verfahren noch schneller, präziser und diagnosesicherer werden.

 

Medizinische Bildgebung: Prognosen

Die Absatzchancen für Diagnosesysteme könnten nach Expertenangaben in Zukunft rasant steigen: Ausgelöst durch molekulare und dezentral miniaturisierte Diagnostik soll der Markt dem S. G. Cowen analyst report zufolge von derzeit 23 Milliarden EUR auf über 35 Milliarden EUR im Jahr 2010 wachsen. Im Bereich Infektionskrankheiten, Onkologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird das stärkste Wachstum erwartet. Besonders der Einsatz der chipbasierten Diagnostik (Biochips) soll zusätzliche Marktimpulse bringen.

 

Medizinische Bildgebung bei Siemens

Mit dem neuesten Magnetresonanztomo-graphen (MR) Magnetom Avanto können Ärzte in nur zwölf Minuten gestochen scharfe Ganzkörperbilder an einem Stück erstellen. Der Patient muss dabei nicht mehr umgelagert werden. Möglich macht das die revolutionäre Technologie "Total imaging Matrix". Damit erreicht der MR eine vierfach bessere Auflösung als herkömmliche Systeme. Krankheiten wie Arteriosklerose lassen sich so erheblich früher erkennen und behandeln.
Bilder in einer bislang noch nicht gekannten Schnelligkeit und Qualität liefert der neue 64-Schicht-Computertomograph (CT) Somatom Sensation 64: selbst winzigste Herzkranzgefäße stellt der CT in wenigen Sekunden mit einer räumlichen Auflösung von 0,4 Millimetern sehr genau dar. Die Ärzte können so kleinste Krankheitsanzei-chen entdecken.
Zur Vorbeugung sollen spezielle bildge-bende Verfahren und Biochips dienen, die Krankheitssymptome auf molekularer Ebene aufspüren. Damit könnte etwa Krebs um Jahre früher diagnostiziert werden, dementsprechend höher sind die Heilungs-chancen.
Die Krebsvorsorge erleichtert auch die neu entwickelte virtuelle Darmspiegelung, die ohne Endoskop einen computeranimierten Flug durch den Dickdarm ermöglicht und dem Patienten die herkömmliche, unangenehme Prozedur erspart.

 
 
 
 
 

Weiterführende Informationen (extern)

 

Kontakt

Siemens Technolo-gie- und Innovations-kommunikation:

Herr Dr. Ulrich Eberl

Tel: +49 (89) 636-33246
Fax: +49 (89) 636-35292

ulrich.eberl@siemens.com