
Als bester Freund des Menschen könnte in Zukunft ein Roboter den Hund ergänzen - aber anders als der vierbeinige Geselle werden die metallischen Partner in absehbarer Zeit in der Lage sein, Fenster zu putzen, Getränke zu holen oder auch die Spülmaschine auszuräumen. Um ihnen ein gewisses Maß an Alltagsintelligenz zu verleihen, werden Neuronale Netze mit Millionen künstlicher Nervenzellen konstruiert, die die Funktion des Gehirns nachahmen. Mit Hilfe spezieller Navigationssysteme sollen die Automaten sich selbst steuern und ihren Weg präzise finden.
Virtuelle Roboter, so genannte Software-Agenten, haben ihren Arbeitsplatz dagegen im Internet: Dort sausen sie in Zukunft wie Spürhunde herum und suchen in Datenbanken, Flugplänen oder Bedienungsanleitungen nach Informationen. Virtuelle Wesen, wie Avatare, können künftig die Bedienung von Handys spielerischer und benutzerfreundlicher machen, etwa indem sie auf dem Display erscheinen und Kurzmitteilungen vorlesen.