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Benutzerfreundliche Technik

Die Lust an einem neuen technischen Gerät, wie einem Videorecorder, kann schnell in Frust umschlagen, vor allem wenn Otto-Normalverbraucher zu dessen Bedienung trotz Gebrauchsanweisung einen Fachmann zu Rate ziehen muss. Der Grund: knifflige Funktionssteuerungen oder unverständliche Anleitungen.
Damit komplizierte Apparaturen auch ohne tieferen Einblick in die Materie problemlos nach Belieben und Bedürfnis gesteuert werden können, bedarf es somit einer benutzerfreundlichen Technik (Usability), wie leicht verständliche Bedienoberflächen oder Funktionen, die mit den Wünschen und Ansprüchen des Verbrauchers harmonisieren, etwa virtuelle Helfer bei Mobiltelefonen. Produkte also, die sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt.

 

Benutzerfreundlichkeit: Prognosen

Das Marktpotenzial von Benutzer-freundlichkeit ist schon wegen fehlender Vergleichswerte schwer zu messen. Einig sind sich jedoch alle Experten, dass schlechte Usability dem Umsatz schadet. Beispiel Softwarebranche: Seit Ende der 90er Jahre hat eine schlechte Usability-Umsetzung nach Angaben der Nielsen Norman Group allein die US-Wirtschaft durch Produktionsausfälle rund 30 Milliarden Dollar im Jahr gekostet. Dabei schadet dem Hersteller nicht nur ein völliges Ausklammern, sondern auch ein zu später Einsatz von Usability im Designprozess.

 

Usability bei Siemens

Bei steigender Komplexität der Technik wird gerade die Bedienerfreundlichkeit für den Verbraucher immer wichtiger. Dazu betreibt Siemens in München, Princeton und Peking User Interface Design (UID) Center. Dort untersuchen Ingenieure, Psychologen und Designer, wie sich Produkte am besten nach den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten lassen. Ein Ergebnis ist die Bildbearbeitungssoftware syngo von Siemens Medical Solutions. 45 Siemens-Systeme der Medizintechnik, vom Röntgengerät bis zum Magntresonanz-Tomograph, haben eine einheitliche syngo-Bedienoberfläche - das wiederkehrende Design erleichtert somit die Anwendung und Bedienung.
Dem Nutzer klaren Durchblick verleihen soll auch ein von Siemens VDO Automotive entwickeltes farbiges Head-Up-Display. Das Gerät kommt bereits im neuen 5er BMW zum Einsatz und projiziert mit Hilfe mehrerer Spiegel Informationen wie Navigationshinweise oder Geschwindigkeit auf die Frontscheibe. Der Vorteil: Der Fahrer muss in unübersichtlichen Situationen keinen Blick mehr auf das Armaturenbrett riskieren und kann seine ganze Aufmerksamkeit dem Verkehr widmen.

 
 
 
 
 

Kontakt

Siemens Technolo-gie- und Innovations-kommunikation

Herr Ulrich Eberl

Tel: +49 (89) 636-33246
Fax: +49 (89) 636-35292

ulrich.eberl@siemens.com

 
Siemens Corporate Technology

Herr Guido Weber
Öffentlichkeitsarbeit

Tel: +49 (89) 636-49030

guido.weber@siemens.com