
Siemens Power Generation entwickelt neue, saubere Kraftwerks-Technologien wie das IGCC (Integrated Gasification Combined Cycle)-Verfahren. Dabei wird ein flüssiger oder fester Brennstoff wie zum Beispiel Steinkohle in Gas umgewandelt, das dann in einer Gasturbine hoch effizient verstromt wird. Schadstoffe entstehen nicht oder werden schon vor der Ver-brennung abgetrennt und gelagert. Solche IGCC-Anlagen sind wahre "Allesfresser" und eignen sich sogar zur umweltfreund-lichen Verstromung von Raffinerierück-ständen. Bei Braunkohle-Kraftwerken will Siemens durch das Vortrocknen der Kohle, eine Erhöhung der Dampftemperatur und neue Turbinen-Werkstoffe den Wirkungs-grad weiter steigern.
Wartungsfreie Siemens-Systeme mit Permanentmagnettechnik kommen ohne Schmierstoffe und verschleißanfällige mechanische Komponenten aus. Das senkt die Betriebskosten und erhöht die Verfüg-barkeit von Offshore-Windparks oder Anlagen zur Gewinnung von Rohöl aus der Tiefsee.