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Saubere Energie

Experten zufolge wird der weltweite Stromverbrauch pro Jahr um etwa 2,4 Prozent steigen. Auf absehbare Zeit bleiben fossile Energieträger die bedeutendste Energiequelle, sie werden aber effizienter und umweltschonender genutzt. Techniken für künftige emissionsfreie Kohle- bzw. Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke sowie Geothermie, Solar-, Wind- und Gezeiten-Kraftwerke begrenzen den CO2-Ausstoß. Bereits bestehende Anlagen werden nachgerüstet, um einen besseren Wirkungsgrad zu erzielen. Auch innovative Ansätze zum Energiesparen spielen eine größere Rolle. Der im Kyoto-Protokoll festgeschriebene Handel mit Emissionszertifikaten verleiht dieser Entwicklung eine besondere Dynamik. Weil die Ölvorräte langsam zur Neige gehen, greift die Industrie zunehmend auf Lagerstätten in der Tiefsee und in Ölsänden zurück. Auch die Verflüssigung von Erdgas zu synthetischen "Designer-Kraftstoffen" wird als Alternative zu Erdöl zurzeit erforscht. Aktive Dämpfungselemente und High-Tech-Temperaturfühler steigern die Leistungsfähigkeit der Stromnetze - Wind- und Sonnen-Energie wird jetzt über weite Strecken transportiert und kann so dort produziert werden, wo es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist.

 

Saubere Energie: Prognosen

Experten rechnen bis 2030 mit einer Verdoppelung der weltweiten Stromproduktion auf 31.500 Terawatt-stunden im Jahr. Ohne Gegenmaßnahmen würde das einen Anstieg der CO2-Emissionen um 50 Prozent mit sich bringen. Der richtige Energiemix und eine erhöhte Energieeffizienz sollen das verhindern: In den Industrieländern sind Effizienzgewinne von 25 bis 35 Prozent möglich. Noch größer sind die Sparpotenziale in anderen Staaten: Ein Kraftwerk in China oder Indien arbeitet mit einem Wirkungsgrad von nur 25 Prozent, mit modernster Kraft-Wärme-Kopplung wären bis zu 85 Prozent erreichbar.

 

Saubere Energie bei Siemens

Siemens Power Generation entwickelt neue, saubere Kraftwerks-Technologien wie das IGCC (Integrated Gasification Combined Cycle)-Verfahren. Dabei wird ein flüssiger oder fester Brennstoff wie zum Beispiel Steinkohle in Gas umgewandelt, das dann in einer Gasturbine hoch effizient verstromt wird. Schadstoffe entstehen nicht oder werden schon vor der Ver-brennung abgetrennt und gelagert. Solche IGCC-Anlagen sind wahre "Allesfresser" und eignen sich sogar zur umweltfreund-lichen Verstromung von Raffinerierück-ständen. Bei Braunkohle-Kraftwerken will Siemens durch das Vortrocknen der Kohle, eine Erhöhung der Dampftemperatur und neue Turbinen-Werkstoffe den Wirkungs-grad weiter steigern.

Wartungsfreie Siemens-Systeme mit Permanentmagnettechnik kommen ohne Schmierstoffe und verschleißanfällige mechanische Komponenten aus. Das senkt die Betriebskosten und erhöht die Verfüg-barkeit von Offshore-Windparks oder Anlagen zur Gewinnung von Rohöl aus der Tiefsee.

 
 
 
 
 

Kontakt

Siemens Technologie - und Innovationskommunikation

Herr Dr. Ulrich Eberl

Tel: +49 (89) 636-33438
Fax: +49 (89) 636-35292

ulrich.eberl@siemens.com

 

Herr Dr. Norbert Aschenbrenner
Wittelsbacherplatz 2
D-80333  München

Tel: +49 (89) 636-33438
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norbert.aschenbrenner@siemens.com