Montag, 05.12.2005
Das Telefonieren mit dem Handy, immer und überall, ist für den modernen und mobilen Menschen einfach nicht mehr wegzudenken. Dabei ist es allerdings ärgerlich, wenn der Empfang plötzlich schlechter wird oder sogar völlig abbricht. Eine Ursache solcher Störungen – so genannte Interferenzen – entsteht, wenn das Handy Signale von zwei Sendern mit gleicher Frequenz und zur gleichen Zeit empfängt. Einen vergleichbaren Effekt kennt man beispielsweise vom Radiohören während der Autofahrt. Die Empfangsqualität lässt nach und ehe der andere Sender die Frequenz übernehmen kann, stören sich beide gegenseitig.
Um im Mobilfunk die Interferenzen in Grenzgebieten von zwei Sendern zu minimieren, wird zum einen die Vergabe der Frequenzen sorgfältig geplant. Zum anderen sorgt eine Zellularstruktur, die der Struktur von Honigwaben ähnelt, für eine optimale Netzabdeckung. Die Zellen stellen Sendebereiche dar, die jeweils von einem Sendemast versorgt werden. An der Grenze zwischen zwei Zellen, treten diese Interferenzen auf.
Reference Number: soct200517-05a