Montag, 05.12.2005
Für Autokäufer ist es heutzutage selbstverständlich, aus einer Vielzahl von Ausstattungsvarianten wählen zu können. Gleichzeitig sollen auch Raumnutzung, Gewicht und Bedienkomfort nach Möglichkeit verbessert werden. Die Hersteller haben das Ziel all diese Bedürfnisse zu befriedigen ohne dass dieses zusätzliche Kosten verursacht. Eine Lösung, die nicht nur diesen Anforderungen gerecht wird, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit bereithält, den Wagen zu einem späteren Zeitpunkt multimedial nachzurüsten hat Siemens VDO für das Cockpit durch die Standardisierung der Bauteile realisiert.
Mit einer neuartigen Instrumententafel aus drei einschiebbaren Modulen schafft Siemens VDO Automotive die Grundlage für mehr Flexibilität bei der Innenraumgestaltung im Fahrzeug. Das modulare Konzept CESAR (Cockpit Electromechanical System ARchitecture) erfüllt diese Anforderungen an die Armaturen-Tafel der Zukunft: Durch die Integration der Elektrik- und der Mechanik reduziert sie das Gewicht um etwa 15 Prozent, vergrößert den nutzbaren Bauraum um bis zu 40 Liter und kann die Kosten für das Cockpit um bis zu 30 Prozent senken. Besonders effektiv wird der Wartungsaufwand durch die Modulbauweise reduziert: Die Zeitersparnis beträgt bis zu 80 Prozent.
Das Konzept für diese neue Cockpit-Architektur stammt von Winfried Möll: „Dabei kam es vor allem auf die Integration verschiedener Ideen an. Vieles haben andere schon angedacht, aber niemand hat sie in einem schlüssigen Konzept vereinigt“, erinnert sich der 41jährige.
Reference Number: soct200517-08a