Montag, 05.12.2005
„Ich will elektrische Maschinen in jeder Hinsicht verbessern“, ist das Ziel des 44jährigen Entwicklungsingenieurs Rolf Vollmer. Sein Spezialgebiet sind Oberwellenmaschinen,
einer Sonderform der Synchronmaschinen, wie sie zum Beispiel in Robotern und Werkzeugmaschinen eingesetzt werden. „Oberwellenmaschinen erzielen gegenüber anderen Technologien eine höhere Motorleistung“ so Vollmer. „Dank meiner Erfindungen, können wir die ohnehin hohe Leistung noch weiter steigern.“
Synchronmaschinen bestehen vor allem aus zwei Bestandteilen: dem beweglichen Teil, den Rotor mit Permanentmagneten und dem stehenden Teil, dem Stator, der mit mehreren Spulen bewickelt ist. Beide Bauteile erzeugen Magnetfelder, die miteinander in Wechselwirkung stehen und so mechanische Kräfte ausüben. Ein Paar aus einem magnetischen Nordpol und Südpol, wird als Polpaar bezeichnet. Entscheidend für diese Wechselwirkung zwischen den Magnetfeldern in elektrischen Maschinen ist, dass die Polpaarzahlen von Statorfeld und Permanentmagnetfeld übereinstimmen.
Reference Number: soct200517-12a