Für die Wirtschaftspresse / Für die Publikumspresse
München, Donnerstag, 11.01.2007
Siemens unterstreicht sein Engagement für mehr Klimaschutz mit dem Beitritt zur neuen weltweiten Initiative “3C” (Combating Climate Change), die heute in Brüssel bekannt gemacht wurde. Der Elektronik-Konzern ist damit eins der mehr als 15 aus aller Welt stammenden Gründungsmitglieder. Die vom Stromversorgungsunternehmen Vattenfall ins Leben gerufene Initiative setzt sich dafür ein, dass der Klimaschutz als globale Herausforderung verstanden wird, die ein sofortiges Handeln auf vielen Gebieten wie Wissenschaft, Marktwirtschaft und Politik erfordert. Eine Delegation hochrangiger Firmenvertreter, darunter die Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall, Lars G. Josefsson, und Enel, Fulvio Conti, hat die neue Initiative heute dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Manuel Barroso, vorgestellt.
Siemens fördert den Klimaschutz bereits mit einem abgestimmten System von Umweltschutz-Maßnahmen und einem firmenweiten Umweltschutzmanagement. Um seinen Kunden eine verbesserte Umweltleistung zu ermöglichen, bietet das Unternehmen eine breite Palette von Technologien entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette: Energie-effiziente Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zur Förderung von Primärenergie, zur Strom- und Wärmeerzeugung, zum Energietransport und zum Energie sparenden Betrieb von Geräten, Anlagen und Systemen tragen zum Klimaschutz bei.
Die heutige weltweite Energieversorgung beruht maßgeblich auf kohlenstoffbasierten Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft („Low-carbon economy“) bedarf einer gemeinsa¬men Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Verbrauchern. Dafür gilt es, das Angebot und die Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten zu steigern. Vor diesem Hintergrund bekennt sich Siemens zu einer breiten Zusammenarbeit mit Politik und Unternehmen, um eine Verminderung von Treibhausgasen bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Entwicklung zu erreichen.
Dr. Uriel Sharef, Vorstandsmitglied der Siemens AG, betont: „Der Treibhauseffekt ist eine Realität – eine beunruhigende Realität mit erschütternden und möglicherweise katastrophalen Auswirkungen, die sofortiges Handeln verlangt.“ Daher begrüßt Siemens die Initiative von Vattenfall, dass sich führende Wirtschaftsunternehmen für den globalen Klimaschutz einsetzen. Die Teilnahme von Siemens ist Ausdruck des Bestrebens, Lö¬sungen für eine bessere Umwelt zu finden. Herausforderungen des Umweltschutzes auf allen Märkten und an den Unternehmensstandorten anzugehen ist ein Eckpfeiler des Siemens-Verständnisses von unternehmerischer Verantwortung. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit lassen sich wirksame Lösungen finden, bei langfristiger Wertschöpfung für Kunden, Aktionäre und die Umwelt.
Die Lösungen von Siemens zur Verbesserung des Klimaschutzes umfassen u. a. hocheffiziente Neubauten von Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerken, die Modernisierung bestehender fossil befeuerter Kraftwerke, die Nutzung erneuerbarer Energieträger zur Stromversorgung sowie neue Technologien wie Brennstoffzellen und die Entwicklung CO2-freier fossil befeuerter Kraftwerke. Darüber hinaus bietet Siemens Energie sparende Antriebsysteme für die Industrie mit kurzen Amortisationszeiten, Kraftstoff sparende Direkteinspritzsysteme für Personenkraftwagen, Energie sparende Bahnlösungen, Energiespar-Dienstleistungsverträge für Gebäude und vieles mehr.
Neben der Unterstützung der “3C”-Initiative stellt sich Siemens dem Erfordernis globaler Anstrengungen für den Klimaschutz durch Beteiligung an weiteren internationalen Aktivitäten, wie dem Runden Tisch der G8-Staaten für Klimaschutz („G8 Climate Change Roundtable“), der Europäischen Technologie-Plattform für CO2-freie fossil befeuerte Kraftwerke („European Technology Platform for Zero Emission Fossil Fuel Power Plants“, EU ZEP) und dem „Motor Challenge Program“ der Europäischen Union zur Verbreitung Energie sparender Antriebstechnologien in der Industrie.
Umweltschutz hat bei Siemens einen besonders hohen Stellenwert; das gilt für die Fertigungstechnologien ebenso wie für das Warenangebot. Mit zahlreichen innovativen Produkten und Lösungen begegnet das Unternehmen weltweiten Herausforderungen wie Klimaschutz, Energie-Effizienz oder Ressourcenschonung und hat dabei die globalen Megatrends Bevölkerungswachstum und Urbanisierung im Visier. Siemens war eins der ersten Unternehmen der Elektro- und Elektronikbranche, die eine eigene firmeninterne Norm zur umweltverträglichen Produktgestaltung erlassen haben. Ein unternehmensweites Umweltmanagement wacht seit mehr als 30 Jahren darüber, dass gesetzliche und firmeninterne Umweltschutz-Vorgaben eingehalten werden. Damit bringt Siemens ökonomische, ethische, ökologische und gesellschaftliche Anforderungen in Einklang. Weitere Informationen über den Umweltschutz bei Siemens finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/umweltschutz.
Reference Number: uws 200701001 d