10.März 2008
Gebäude verursachen laut der Internationalen Energie Agentur IEA weltweit rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und 21 Prozent der Treibhausgas-Emissionen – ein großes Einsparpotenzial, das sich schnell und unkompliziert mit Energiespar-Contracting ausschöpfen lässt.
Beim Hallenbad Brigittenau in Wien hat die energietechnische Sanierung eine jährliche Einsparung an Heiz- und Wasserkosten von über 200.000 Euro und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um rund 600 Tonnen pro Jahr bewirkt. Damit sanken die Energie- und Wasserkosten um 45 und die CO2-Emissionen um 60 Prozent. Dafür mussten die Siemens-Experten etliche Anlagen austauschen – etwa die Wasseraufbereitungsanlagen, die Lüftung, die Armaturen und die Beleuchtung. Außerdem installierten sie ein neues Gebäudemanagementsystem, das sämtliche Anlagen kontrolliert und steuert. Alle Investitionen amortisieren sich durch die Einsparungen binnen weniger Jahre.
Für die Sanierung der 1983 gebauten Anlage hat Siemens Ende 2007 die Auszeichnung „bestes europäisches Energieservice Projekt“ der European Energy Service Initiative erhalten. Weltweit hat Siemens bereits fast 2.000 derartige Projekte mit über 6.500 Gebäuden realisiert. (PN 2008.08)