Einem Freiwilligenteam von Siemens Medical Solutions in den USA gelang es in enger Partnerschaft mit der renommierten Wohltätigkeitsorganisation United Way allein im Jahr 2006 die Rekordsumme von 705.993 US-Dollar für wohltätige Zwecke zu sammeln – ein Betrag, der den Erfolg der Zusammenarbeit belegt und auf den die Beteiligten zu Recht stolz sind.
Die Gemeinschaften zu stärken, in denen Siemens-Mitarbeiter leben und arbeiten – das ist das Ziel des zum Siemens Corporate Responsibility Award 2007 eingereichten Projekts eines Mitarbeiterteams von Siemens Medical Solutions in den USA. Das Team hat sich dieser Aufgabe vor einem ernsten Hintergrund gestellt: Zwölf Prozent aller US-Bürger leben unterhalb der Armutsgrenze, 47 Millionen Amerikaner können sich keine Krankenversicherung leisten.
Froh und stolz waren die Mitarbeiter von Siemens Medical Solutions, USA, als sie anderen Menschen 2006 mit der Rekordspendensumme von 705.993 US-Dollar helfen konnten.
Bei der Bewältigung der riesigen Aufgabe, das Leben vieler Mitbürger zu verbessern, konnte das Projektteam auf guten Voraussetzungen aufbauen: Mit 15.000 Mitarbeitern verfügt Siemens Medical Solutions in den USA über ein großes Potenzial an freiwilligen Helfern und im Unternehmen gibt es bereits eine lange Tradition der Freiwilligenarbeit.
Hier setzte die Arbeit des Projektteams an: In Kooperation mit der großen US-weit tätigen Hilfsorganisation United Way und unter dem Dach des Siemens-weiten sozialen Hilfsprogramms Caring Hands begann das Team, die zahllosen einzelnen Hilfsmaßnahmen in einer Unternehmens-weiten Kampagne zu vernetzen, um so ihre Wirkungskraft zu verstärken. Die Idee: Gewachsene Synergien nutzen und ausbauen sowie möglichst viele Mitarbeiter dazu animieren, an der jährlichen Charity-Kampagne teilzunehmen.
Um dies zu bewerkstelligen, setzte das Team eine ganze Reihe von Maßnahmen auf: Es verstärkte das Netzwerk der Kampagnen-Koordinatoren und versorgte sie regelmäßig mit Informationen. Es nutzte alle zur Verfügung stehenden internen Medien, um die Mitarbeiter zu erreichen und für die Teilnahmen an der Charity-Kampagne zu begeistern. Es schuf einfache Spendenmöglichkeiten wie Online-Registrierung und automatische Abbuchung der Spendensumme und es entwickelte eine breite Palette an Möglichkeiten aktiv mitzuwirken oder zu spenden.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Mitarbeiter von Siemens Medical Solutions spendeten 2006 die Rekordsumme von 705.993 US-Dollar, die in Projekte von Hilfs- und Gesundheitsorganisationen in 47 US-Staaten flossen. 2.571 Mitarbeiter registrierten sich für die regelmäßige Abbuchung von Spenden, und 271 Spender konnten neu gewonnen werden. 2.022 Mitarbeiter nahmen aktiv an Spendenaktionen wie den „Days of Caring“, „Sponsor a Child“ oder „Breast Cancer Walk“ teil.
Es war die große Leistung des Projektteams, so viele Mitarbeiter zu mobilisieren. Der Erfolg beruhte hauptsächlich auf dem ständig wachsenden Netzwerk von Freiwilligen, der regelmäßigen Schulung von Koordinatoren und der kontinuierlichen Berichterstattung in den internen Medien.