Gesellschaftliches Engagement ist seit der Firmengründung fester Bestandteil der Unternehmenskultur von Siemens. Ihren Ausdruck findet sie neben zahlreichen Aktivitäten und Programmen in der Gründung von Stiftungen.
Die jüngste der Stiftungen ist die gemeinnützige Siemens Stiftung mit Sitz in München. Siemens hat sie gegründet, um die Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit der Fördermaßnahmen zu schärfen. Der Vorstandsvorsitzende von Siemens, Peter Löscher, erklärte dazu: „Siemens übernimmt seit 160 Jahren soziale Verantwortung. Die Siemens Stiftung setzt diese Tradition fort. Damit verleihen wir unserem gesellschaftlichen Handeln nachhaltig Ausdruck“.
Die glücklichen Gewinner des Siemens Schülerwettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik 2008: Isabella Pflugmann (Arbeit: "CO2-Sparen im Privathaushalt durch Energieeffizienz"), Felix Jankowski (Arbeit: "Reduzierung des Standby-Stromverbrauches elektrischer Geräte auf Null"), Rosa Meyer und Christine Mauelshagen (Arbeit: "Das photovoltaische Potenzial und die Möglichkeiten der CO2-Einsparung durch Solarenergie in der Gemeinde Morsbach").
Die Siemens Stiftung übernimmt die auf Konzernebene betreuten Corporate Citizenship-Aktivitäten des Unternehmens (gesellschaftliches Engagement) und entwickelt die entsprechenden Programme und Projekte inhaltlich weiter. Sie hat zu Beginn des Jahres 2009 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Die neue Siemens Stiftung steht unabhängig neben den drei privaten Stiftungen der Familie von Siemens und den bereits bestehenden Stiftungen des Unternehmens, die in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Italien, Kolumbien und den USA gemeinnützige Projekte fördern.
Die Aufgabe der Siemens Stiftung besteht darin, Antworten auf weltweite gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten, Chancen aufzuzeigen und in Notfällen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Nach dem Stiftungsauftrag stehen im Fokus der Tätigkeit der Stiftung soziales Engagement, Bildung, Technik, Forschung und Innovation sowie Kunst und Kultur. Im Interesse nachhaltiger Wirksamkeit sind die Aktivitäten auf langfristig angelegte Programme fokussiert.
Siemens hat die Stiftung mit einem Startkapital in Höhe von rund 400 Millionen Euro ausgestattet, das ausschließlich für gemeinnützige Zwecke bestimmt ist. Die Stiftung untersteht der staatlichen Aufsicht der Regierung von Oberbayern und nimmt ihre Aufgaben unabhängig wahr. Sie handelt als nationaler und internationaler Förderer und als operativer Partner in Projekten weltweit. Die operative Führung der Stiftung liegt beim Vorstand der Stiftung. Er wird in seiner Arbeit durch den Stiftungsrat mit dem Präsidenten der Stiftung an der Spitze unterstützt, beraten und überwacht.
Katastrophenhilfe in Bangladesch: Nach dem Wirbelsturm Sidr im November 2007 leistete Siemens einen Betrag zur dringend notwendigen Trinkwasserversorgung und installierte 20 SkyHydrant Wasserfilter. Die Filter liefern bis zu 10.000 Liter Trinkwasser am Tag.
Die neu gegründete Siemens Stiftung steht unabhängig neben den drei privaten Stiftungen der Familie von Siemens und den bereits bestehenden Stiftungen des Unternehmens, die in einer Reihe von Ländern gemeinnützige Projekte fördern. Dies sind die wichtigsten: