Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln können nicht im Alleingang, sondern erst durch gemeinsame Initiativen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verwirklicht werden. Siemens unterhält zahlreiche Mitgliedschaften und Partnerschaften zu wichtigen nationalen und internationalen Organisationen
Im November 2003 traten wir der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen bei. Als Mitglied hat sich Siemens dem Wertekodex und den Verhaltensregeln des Global Compact verpflichtet. Zielsetzung dieser Initiative ist es, durch die Zusammenarbeit von Staaten, Unternehmen und Zivilgesellschaft der weltweiten Verbreitung und Beachtung nachhaltiger Verhaltensregeln Nachdruck zu verleihen.
Die Berichterstattung nach den zehn Prinzipien des Global Compact haben wir in unseren Corporate Responsibility Report 2007 integriert.
Hier finden Sie unsere vorangehenden Fortschrittsberichte:
Das Weltwirtschaftsforum ist eine unabhängige internationale Organisation, die das Ziel verfolgt, durch partnerschaftliches Engagement Beiträge zur Lösung globaler Herausforderungen zu leisten. Auf der Agenda stehen globale, regionale und Branchenthemen. Siemens zählt zu den strategischen Partnern des Weltwirtschaftsforums.
Siemens engagiert sich unter anderem in der Global Corporate Citizenship Initiative des Weltwirtschaftsforums. Diese Initiative misst verantwortliches Verhalten von Unternehmen an deren Geschäftsaktivitäten, sozialen Programmen sowie deren Verhalten gegenüber der Gesellschaft. Sie hat das Ziel, Topmanagern das Thema gesellschaftliche Verantwortung nahe zu bringen und den internationalen Dialog anzuregen.
econsense, eine im Jahr 2000 gegründete Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), ist ein Zusammenschluss führender weltweit tätiger Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft, die das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in ihre Unternehmensstrategie integriert haben. Die Unternehmensinitiative versteht sich als Dialogplattform für nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility. Die Mitglieder von econsense diskutieren mit Politikern, NGOs, der Wissenschaft und der Öffentlichkeit die Chancen, die eine Unternehmenspolitik der nachhaltigen Entwicklung der deutschen Wirtschaft bietet.
econsense ist seit dem Jahr 2004 regionaler Netzwerkpartner des World Business Council for Sustainable Development.
Die 1997 gegründete weltweite Initiative, an der sich mittlerweile mehr als 200 Unternehmen beteiligen, bekämpft die Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS und Tuberkulose und Malaria durch Aufklärungs-, Präventions- und medizinische Programme für die eigenen Mitarbeiter und deren Familien sowie durch die Unterstützung der Arbeit von Regierungen und Hilfsorganisationen.
Mit UNICEF sind wir zu Beginn des Jahres 2003 eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die Kooperation ist Teil von Siemens Caring Hands, unserem globalen Programm zur Unterstützung sozialer Anliegen.
Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) sieht sich als Mittler zwischen Praxis und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum. In ihm haben sich rund 450 Mitglieder aus Wirtschaft, Politik, Kirchen und Wissenschaft zusammengeschlossen, um den offenen Austausch über alle ethischen Fragen der Wirtschaft zu fördern und wirtschaftliches Handeln ethisch zu orientieren.
Das DNWE ist ein nationaler Verband des European Business Ethics Network (EBEN), das 1987 in Brüssel gegründet wurde und sich um die Förderung des interkulturellen Dialogs über Fragen der Wirtschafts- und Unternehmensethik bemüht.
Siemens engagiert sich in zahlreichen Mitgliedschaften und Partnerschaften für den Klimaschutz und andere Belange des Umweltschutzes.
So ist Siemens z.B. Gründungsmitglied der Initiative “Wirtschaft für Klimaschutz“ des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Die in der Initiative vereinten Unternehmen bekennen sich dazu, dass “entschiedenes Handeln im Rahmen globaler Lösungen zur Begrenzung der weltweiten Erwärmung notwendig ist.“ Sie verfolgen das Ziel, einen aktiven “Beitrag zur Bekämpfung des weltweiten Klimawandels zu leisten“ und ihre Lösungskompetenz mit ambitionierten Zielen vor allem auf den Feldern Energieerzeugung, Energienutzung und Mobilität deutlich zu machen. Dazu hat sich die Initiative ein konkretes Arbeitsprogramm gegeben, z.B. die Erstellung einer Climate Roadmap, in der die CO2-Reduktionspotentiale für Deutschland aufgezeigt werden.
Siemens ist außerdem über die amerikanische Tochtergesellschaft in der United States Climate Action Partnership (US CAP) aktiv. In dieser Initiative haben sich führende US amerikanische Unternehmen und Klima- und Umweltschutz NGOs zusammengeschlossen, um in den USA für ein breites Bündel von konkreten Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen zu werben.